>Feliz Ano aus Arequipa, Peru
>In Copacabana waren wir wie angekuendigt auf der schoenen Isla del Sol und sind einmal quer ueber die Insel an verschiedenen Inkaruinen vorbei gewandert - 5 Stunden Hoehentraining, aber die Landschaften und der Titicacasee entlohnen fuer die Anstrengungen.
Anschliessend gings weiter nach Arequipa in Peru, wo wir schnell mit einigen sehr netten Reisenden in Kontakt gekommen sind und gestern in einem Club ins Jahr 2010 gefeiert haben (mit 6h Verspaetung zu Deutschland). Arequipa ist die angeblich schoenste Stadt Perus - zumindest das Zentrum ist tatsaechlich sehr huebsch: viele Kolonialbauten und Kirchen, das meiste in weissem Vulkangestein und ein schoener Ausblick auf die Nahegelegenden 6000er Vulkane. Arequipa ist auf "nur" 2300m, die Luft ist also wieder deutlich "dicker" als noch am Titicacasee. Das merkt man auch an den Temperaturen: tagsueber wirds hier richtig warm, gefuehlt um die 30 Grad Celsius. Kein Vergleich mit Deutschland zum Jahreswechsel :)
Heute Nacht um 3h werden wir am Hostel eingesammelt und fahren in den Colca Canyon - der angeblich tiefste Canyon der Welt noch vor dem Grand Canyon in den USA. Uns erwarten wohl wieder super Landschaften und mit etwas Glueck sehen wir einige Kondore in freier Wildbahn: diese Riesenvoegel haben eine Fluegelspannweite von ueber 3m...
An dieser Stelle vielleicht ein kleiner Rueckblick auf Chile und Bolivien, die wir ja jetzt hinter uns gelassen haben: beide Laender sind sehr einfach und komfortabel zu bereisen. Wir planen immer fuer 1-5 Tage im Voraus, reservieren Hostel, Bus und Touren. Bisher hat alles problemlos geklappt - wenn man von nicht funktionierenden oder vorhandenen Bustoiletten mal absieht. Mit unserem Spanisch (jeweils ca. 6 Monate Training) kommen wir problemlos klar, insbesondere ab Nordchile aufwaerts sprechen die Suedamerikaner sehr klar und verstaendlich - Englisch verstehen allerdings die wenigsten.
Wir haetten selbst nicht erwartet, wie gut hier alles funktioniert. Auch gutes vegetarisches Essen fuer Steffi zu finden ist normalerweise problemlos. Und obendrein ist es im Vergleich zu Europa spottbillig, vor allem in Bolivien und Peru. Waehrend Chile das teuerste suedamerikanische Land ist (ca. 60% des deutschen Preisniveaus) ist Bolivien das billigste. Mein Weihnachtsschmaus in La Paz war beispielsweise ein grosses, saftiges Rinderfilet mit Salzkartoffeln und Salat in einem schicken Kolonialrestaurant - das ganze fuer umgerechnet 3,30€...
Allen zuhause im Schnee ein schoenes und erfolgreiches Jahr 2010!